Tüdesb FAQ

In diesem Bereich möchten wir auf Fragen eingehen, die uns des Öfteren gestellt werden.

Wenn Sie auf eine Frage klicken, öffnet sich die Antwort automatisch zum Lesen…

TÜDESB ist die Abkürzung für „Türkisch-Deutscher Sozial- und Bildungsverein“ und war der Gründungsname unseres Vereins seit 1994. Der Verein hatte ursprünglich das Ziel im Bereich der Sozialarbeit und der Nachhilfe unterstützend tätig zu sein. Nachdem sich unser Verein immer mehr in der türkischen Community in Berlin etablierte und sich mehr und mehr in Richtung Bildung orientierte wurde die Satzung des Vereins geändert und aus dem „Türkisch-Deutscher Sozial- und Bildungsverein e.V.“ wurde „TÜDESB Bildungsinstitut Berlin Brandenburg e.V.“

TÜDESB wurde von Berliner Eltern und Studenten türkischer Abstammung gegründet. Ihre Motivation war es, ihre Kinder in ihrer schulischen Entwicklung zu unterstützen. Zudem hatten sie das Ziel den Solidaritätsgedanken in der türkischen Community zu stärken. Nach den ersten Jahren, stießen immer mehr deutsch-türkische Unternehmer aus dem Mittelstand zu unserem Verein, die uns bei unserer wichtigen Bildungsarbeit mit ihren Spenden bis heute unterstützen.

Mittlerweile sind wir mit unserer Tochtergesellschaft IBEB gGmbH ein wichtiger Berliner Bildungsträger. Wir arbeiten in unseren Schulen und Kindertagesstätten mit ca. 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 30 verschiedenen Nationen zusammen. Diese ethnische und kulturelle Vielfalt sehen wir als eine Chance für unsere Zukunft und für die Zukunft unseres Landes an.

 

TÜDESB ist seit seiner Gründung gemeinnützig und fördert die folgenden gemeinnützigen Zwecke:

  • Förderung der Erziehung (§52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 AO)
  • Förderung der Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe (§52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 AO)
  • Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens (§52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 13 AO)

Wie aus der Entstehung des Vereins ersichtlich ist, sehen wir Bildung als einen wichtigen Beitrag für die Chancengleichheit in unserer Gesellschaft. Die Gemeinnützigkeit verpflichtet uns dazu, die Einnahmen aus unserer Tätigkeit wieder vollständig in die Bildungsarbeit zu investieren.

 

Anfangs finanzierte sich TÜDESB e.V. durch Mitgliedsbeiträge seiner Ehrenamtlichen und Spenden von lokalen Unternehmen aus Berlin. Später waren die Einnahmen aus der Nachhilfe und den Schulen unsere wichtigste Finanzierungssäule. Heute finanziert sich TÜDESB e.V. durch seine Vermögensverwaltung, Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Erwirtschaftete Gewinne werden in Projekte und in die Bildungsarbeit der Tochtergesellschaft IBEB gGmbH investiert.

Im Gegensatz zu vielen Vereinen stellt TÜDESB e.V. jährlich eine Bilanz und ein Gewinn- und Verlustrechnung auf, die alle Einnahmen und Ausgaben detailliert aufführt. Finanzielle Transparenz ist uns ein wichtiges Anliegen. Des Weiteren wird die Arbeit des Vereins durch jährliche Tätigkeitsberichte dargestellt und auf der vereinseigenen Webseite veröffentlicht.

 

Der Verein ist von Eltern und Studenten, aus der Hizmet-Bewegung in Deutschland, gegründet worden. Unser Bildungsangebot und unsere Vereinsarbeit richten sich jedoch an alle Interessierten, ungeachtet ihrer Herkunft und Ihrer religiösen/politischen Überzeugung.

Näheres zur Hizmet Bewegung in Deutschland können Sie unter der Webadresse der Stiftung Dialog und Bildung (www.sdub.de) erfahren.

Aufgrund der Abstammung seiner GründerInnen wurden die Schulen von Tüdesb immer wieder, fälschlicherweise, als türkische Schulen bezeichnet. Diese Bezeichnung wurde leider auch von den Medien so, ohne kritisches Hinterfragen, übernommen. Dabei hatte Tüdesb nie die Intention eine türkische Schule zu gründen. Vielmehr war es immer unser Bestreben neben einer guten Bildung, eine gesunde Mischung in der Schülerschaft zu erreichen, damit der Austausch unter den SchülerInnen stattfinden kann. Dies ist uns nach jahrelangem unermüdlichem Einsatz mittlerweile sehr gut gelungen.

Die TÜDESB-Schulen sind anerkannte Ersatzschulen nach dem Berliner Bildungsgesetz. Der Unterricht richtet sich nach dem Berliner Bildungsplan. Unsere Schulen befähigen mit Ihrem Abschluss der Grundschule und der Sekundarschule den Übergang in alle weiterführenden Schulen. Das Gymnasium und die Oberstufe der Sekundarschule ermöglichen mit Erhalt des Abiturzeugnisses den Übergang in alle nationalen und internationalen Universitäten.

 

Frauen sind die tragenden Säulen unseres Vereins

 

Der Einführung des Weltfrauentags sind viele revolutionäre Forderungen von Frauen für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung vorausgegangen. Es benötigte viel Zeit, Mut und Durchsetzungskraft, um Frauen als gleichberechtigte Menschen anzuerkennen.

Es ist bedauerlich, dass selbst in der heutigen modernen Welt immer noch über Gleichstellung gesprochen wird.

Durch den Wandel der Gesellschaft hat sich gerade die Bedeutung und der Status der Frau geändert. Sie ist nicht nur Ehefrau und Mutter, die sich der Erziehung und Betreuung ihrer Kinder widmet. Sie ist auch nicht nur ein Mensch, dessen Status durch ihr Äußeres definiert wird. Die Frau und der Mann sind gleichgestellt und auch wir als Verein setzen uns dafür ein.

Unser Ziel ist es den Zugang von Frauen und Mädchen unter anderem zur Wissenschaft, Forschung, Technik und Politik zu verbessern. Es geht nicht darum, Frauen positiv zu diskriminieren, sondern die Fähigkeiten hervorzuheben. Die Gleichstellung von Frau und Mann bedeutet mehr als eine ausgewogene Besetzung von Gremien. Solange sich Frauen mehr beweisen müssen als Männer, um als gleichwertig zu gelten, sind wir nicht am Ziel.

„Der Weltfrauentag wäre überflüssig, wenn es keinen Grund mehr gäbe, über das Thema sprechen zu müssen.

Ohne den Einsatz von Frauen in unserem Verein würden unsere meisten ehrenamtlichen Strukturen gar nicht funktionieren. Wir schicken heute am Weltfrauentag bewusst all diesen Frauen und Müttern ein großes Dankeschön im Namen des Tüdesb Vereins.