Stipendien

Richtlinien zur Vergabe von Stipendien

  1. Abschnitt: Allgemeine Bestimmungen

    Art. 1 Gegenstand

    Diese Richtlinien regeln die Gewährung von Stipendien aus Vereinsmitteln des TÜDESB e.V.

    Art. 2 Grundsätze

    1. Auf die Ausrichtung eines Stipendiums besteht kein Rechtsanspruch. Der Vereinsvorstand legt nach jedem Jahr fest, ob und wieviel der Überschüsse für Stipendien zur Verfügung gestellt werden.
    2. Stipendien aus veranschlagten Vereinsmitteln des TÜDESB e.V. werden in der Regel subsidiär als Ergänzung zu anderen externen Finanzierungsquellen ausgerichtet.
    3. Stipendien werden in der Regel während der reglementarischen Dauer des betreffenden Studiums ausbezahlt. Verlängerungen der Ausbildungsdauer wegen außerordentlicher Umstände werden gebührend berücksichtigt.

    Art. 3 Begriff; Arten von Stipendien

    1. Stipendien im Sinne dieser Verordnung sind einmalige oder wiederkehrende Geldleistungen, zu deren Rückzahlung keine Verpflichtung besteht.
    2. Es bestehen folgende Arten von Stipendien:
    a. Stipendien für Studierende:
    b. Stipendien für Studenten, die einen Sprachkurs besuchen, welche zumindest eine Hochschulgenehmigung vorliegen haben.
    c. Stipendien für Doktoranden:

    Art. 4 Zuständigkeit

    Über die Gewährung von Stipendien entscheidet der Vorstand des TÜDESB e.V. nach Maßgabe des Vereinshaushaltes.

  2. Abschnitt: Stipendien

    Art. 5 Bewerbungsvoraussetzungen

    Antragsberechtigt sind:
    Studentinnen und Studenten aller Fachrichtungen, die als ordentliche Studierende an staatlichen/ staatlich anerkannten deutschen wissenschaftlichen Hochschulen, an pädagogischen Hochschulen, an Hochschulen für bildende Künste und Musik, an der Fernuniversität Hagen (nur Vollzeit-Studenten), an Fachhochschulen immatrikuliert sind oder zum nächstmöglichen Semester nach dem Bewerbungsschlusstermin das Studium aufnehmen werden. Bewerber mit einer Sprachkursanmeldung bei einer Fach- oder Hochschule sind auch antragsberechtigt.

    Art. 6 Angabe der finanziellen Verhältnisse, Bewerbungsunterlagen

    1. Wer ein Antrag stellt, muss seine finanziellen Verhältnisse offenlegen.
    2. Folgende Bewerbungsunterlagen sind dem Antrag beizufügen:
    • ein maschinengeschriebener bzw. mit einem Textverarbeitungsprogramm erstellter,
    ausformulierter, Lebenslauf mit Datum und Unterschrift
    • ein Passbild (neueren Datums mit Namen auf der Rückseite);
    • eine beglaubigte Fotokopie des Hochschulzugangszeugnisses (DIN A4 / bitte
    nicht doppelseitig kopieren und nicht heften);
    • Immatrikulations-/Studienbescheinigung;
    • Fotokopien aller Ausbildungs- und Praktikantenzeugnisse und -bescheinigungen.

    Im Falle bereits absolvierter Ausbildungsgänge, abgeschlossener Lehren oder
    Praktika sind die Abschlusszeugnisse einzureichen.

    Alle Unterlagen können auf dem Postweg, über diese Weblink online und auch per E-Mail unter info@tuedesb.de eingereicht werden.

    Art. 7 Auswahlkriterien

    Anhand der eingereichten Unterlagen wird nachfolgenden Auswahlkriterien eine
    Vorauswahl getroffen.
    1. überdurchschnittliche schulische und hochschulische Leistungen;
    2. aktives Engagement in Politik, Gesellschaft oder im sozialen Bereich;
    3. internationale Orientierung (Auslandsaufenthalte, Sprachkompetenzen)
    4. persönliche Eignung.

    Art. 8 Dauer der Unterstützung, Leistungskontrolle

    1. Stipendien werden jeweils für ein Studienjahr oder bei kürzeren Studien für die
    entsprechende Dauer gewährt.
    2. Sie können auf Gesuch hin erneuert werden, wenn die Kriterien für die Gewährung
    weiterhin erfüllt sind.
    3. Ein Nachweis der Immatrikulation und der erbrachten Leistungen ist stets beizubringen.

    Art. 9 Höhe der Förderung

    1. Für die einzelnen Stipendienarten gelten, folgende monatliche Höchstbeträge in EURO:
    a. Stipendien für Studierende:
    450,- €
    b. Stipendien für Sprachkursteilnehmer, die ein Fach- oder Hochschulstudium anstreben:
    450,- €
    c. Stipendien für Studenten, die einen Sprachkurs besuchen, und einen Hochschulabschluss vorliegen haben.:
    600,- €
    d. Stipendien für Doktoranden:
    900,-€
    2. Der Vorstand bestimmt den Betrag des zugesprochenen Stipendiums in jedem Einzelfall gesondert.
    3. Die Stipendien können monatlich, semesterweise oder jährlich geleistet werden.

    Art. 10 Einstellung und Rückerstattung

    1. Ein Stipendium wird nicht mehr gezahlt, wenn die in dieser Richtlinie festgelegten Kriterien nicht mehr erfüllt sind.
    2. Der TÜDESB e.V. kann die Rückerstattung bereits ausbezahlter Beträge verlangen, wenn das Stipendium gestützt auf unzutreffende oder unvollständige Angaben gewährt
    worden ist. Es wird auf diese Rechtsfolge ausdrücklich hingewiesen.
    3. Bei ausbleibendem Erfolg kann das Stipendium eingestellt werden.

    Art. 11 Verpflichtungen der Stipendiaten

    Mit der Erteilung des Stipendiums verpflichten sich die Stipendiaten zur Teilnahme an den regelmäßigen Stipendiaten treffen sowie der Teilnahme an den angebotenen Seminaren, der Mitarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit, und der Anfertigung regelmäßiger Semester- oder Jahresberichte.

    Art. 12 Schlussbestimmungen

    Die Stipendiatinnen und Stipendiaten informieren den TÜDESB e.V. umgehend über ihren Studienabschluss und reichen eine Kopie des Examenszeugnisses und der Urkunde ein. Mit dem Zeugnis ist ein Abschlussbericht vorzulegen, in dem über den letzten Förderungszeitraum berichtet und ein Resümee der gesamten Förderungszeit gezogen wird. Nach Vorlage dieser Unterlagen verleiht der TÜDESB e.V. ein Zertifikat über die Förderung.

    Stand: Januar 2022

hier können Sie Ihren Antrag auf ein Stipendium gleich online abgeben

Für mehr Informationen klicken Sie bitte hier!

Frauen sind die tragenden Säulen unseres Vereins

 

Der Einführung des Weltfrauentags sind viele revolutionäre Forderungen von Frauen für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung vorausgegangen. Es benötigte viel Zeit, Mut und Durchsetzungskraft, um Frauen als gleichberechtigte Menschen anzuerkennen.

Es ist bedauerlich, dass selbst in der heutigen modernen Welt immer noch über Gleichstellung gesprochen wird.

Durch den Wandel der Gesellschaft hat sich gerade die Bedeutung und der Status der Frau geändert. Sie ist nicht nur Ehefrau und Mutter, die sich der Erziehung und Betreuung ihrer Kinder widmet. Sie ist auch nicht nur ein Mensch, dessen Status durch ihr Äußeres definiert wird. Die Frau und der Mann sind gleichgestellt und auch wir als Verein setzen uns dafür ein.

Unser Ziel ist es den Zugang von Frauen und Mädchen unter anderem zur Wissenschaft, Forschung, Technik und Politik zu verbessern. Es geht nicht darum, Frauen positiv zu diskriminieren, sondern die Fähigkeiten hervorzuheben. Die Gleichstellung von Frau und Mann bedeutet mehr als eine ausgewogene Besetzung von Gremien. Solange sich Frauen mehr beweisen müssen als Männer, um als gleichwertig zu gelten, sind wir nicht am Ziel.

„Der Weltfrauentag wäre überflüssig, wenn es keinen Grund mehr gäbe, über das Thema sprechen zu müssen.

Ohne den Einsatz von Frauen in unserem Verein würden unsere meisten ehrenamtlichen Strukturen gar nicht funktionieren. Wir schicken heute am Weltfrauentag bewusst all diesen Frauen und Müttern ein großes Dankeschön im Namen des Tüdesb Vereins.